So funktioniert es
Von der Beratung bis zum Beweispaket
Seniorenschutzengel ist ein Service, kein Paket aus dem Elektromarkt. Jeder Schritt ist so gebaut, dass Ihre Eltern ihre Würde behalten, die Betreuungskraft fair behandelt wird und die Aufnahmen im Ernstfall etwas wert sind.

Beratung bei Ihren Eltern zuhause
Wir kommen in die Wohnung, meistens gemeinsam mit Ihnen. Wir sehen uns an, wo der Alltag stattfindet, wo Wertsachen und Medikamente liegen und wo die Betreuungskraft wohnt. Daraus entsteht ein Plan: drei Kamerapositionen, zwei geschützte Zonen, und eine Liste der Räume, die frei bleiben.
Im selben Termin sprechen wir mit der Betreuungskraft. Sie erhält das Infoblatt in ihrer Sprache und weiß ab diesem Moment genau, was aufgezeichnet wird und was nicht.
Installation an einem Vormittag
Ein Elektriker verlegt die Kabel an der Deckenkante, in Kanälen in Wandfarbe. Drei weiße Deckenkameras kommen in Vorzimmer, Wohnzimmer und Küche. Der Hub, ein kompaktes Gerät, steht beim Router: sichtbar im Regal oder unsichtbar im Kasten. Braucht die Wohnung kein Internet zu haben? Richtig, der Hub bringt seine eigene Verbindung mit.
Am Ende hängt das Schild an der Wohnungstür, und wir zeigen Ihnen die App.
Aufzeichnen, versiegeln, löschen
Der Hub erkennt Personen, keine Gesichter. Alltägliche Aufnahmen werden nach 72 Stunden automatisch gelöscht. Passiert etwas in einer geschützten Zone, etwa an der Vitrine oder am Medikamentenschrank, wird der Ausschnitt verschlüsselt an Server in Österreich geschickt und dort versiegelt abgelegt.
Versiegelt heißt: niemand kann die Aufnahme ansehen. Nicht wir, nicht die Familie, nicht die Betreuungskraft. Es gibt kein Live-Bild.
Die tägliche Zusammenfassung
Jeden Abend sehen Sie in der App, ob der Tag ruhig war: wie viele Ereignisse es gab, ob alle in die Betreuungszeiten fielen, ob jemand in einer geschützten Zone war. Ohne Video, mit höchstens einem Standbild. Bleibt das Wohnzimmer über Stunden leer, obwohl Ihre Mutter da sein sollte, bekommen Sie sofort eine Nachricht.
Im Fall des Falles
Fehlt etwas, melden Sie in der App einen Vorfall: was fehlt, seit wann. Sie wählen den Zeitraum, nur dieser Zeitraum wird entsiegelt. Grund, Zeitpunkt und Person werden protokolliert, die Betreuungskraft wird informiert. Sie erhalten die Aufnahmen als Beweispaket mit Zeitstempeln und Prüfsummen, bereit für Polizei oder Anwalt.
Betrieb, den Sie nicht merken
Wir überwachen rund um die Uhr, ob der Hub läuft, ob jede Kamera ein Bild liefert und ob die Verbindung steht. Nur das, nie die Bilder. Fällt etwas aus, kümmern wir uns, meistens bevor Sie es bemerken. Ist der Hub länger offline, sagen wir Ihnen Bescheid.
So sieht die Wohnung aus
Eine typische Wohnung mit drei Kameras. Schlafzimmer, Bad und das Zimmer der Betreuungskraft bleiben vollständig frei. Kabel laufen an der Deckenkante zum Hub im Vorzimmer.
Was wir tun
- Personen erkennen, Ereignisse in geschützten Zonen versiegeln
- Alltägliche Aufnahmen nach 72 Stunden löschen
- Jeden Zugriff protokollieren und die Betreuungskraft informieren
- Die Technik überwachen: Hub, Kameras, Verbindung
- Beweispakete mit Zeitstempeln und Prüfsummen erstellen
Was wir nie tun
- Ton aufnehmen. Mikrofone sind abgeschaltet.
- Gesichter erkennen oder Personen biometrisch abgleichen
- Kameras in Schlafzimmer, Bad oder Betreuerzimmer hängen
- Live-Bilder zeigen, auch nicht der Familie
- Aufnahmen ansehen. Unsere Mitarbeiter können es technisch nicht.
Der Hub
Alles, was nicht Kamera ist, steckt in einem Gehäuse: der kleine Rechner, der die Bilder auswertet, die Stromversorgung für die Kameras, die eigene Mobilfunkverbindung und eine Batterie für den Fall, dass jemand den Stecker zieht. Nach außen ein unauffälliges, kompaktes Gerät mit einem Kabel und einem Lichtpunkt, das sichtbar im Regal stehen oder in einem Kasten verschwinden kann.
Wer mehr möchte: Auf Anfrage entwerfen wir ein Gehäuse aus Eiche oder lackiertem Stahl, passend zur Wohnung Ihrer Eltern, so wie auf dem Bild.
Wird der Hub vom Strom getrennt, läuft er weiter, lädt die letzten Aufnahmen hoch und meldet den Vorfall. Das ist der Grund, warum er eine Batterie hat.

Die Kamera
Eine kleine, flache, weiße Deckenkamera, montiert neben der Stuckleiste, wo sie den Raum überblickt, ohne ihn zu dominieren. Keine sichtbaren Leuchtdioden, kein Schwenken, kein Mikrofon. Sie sieht Personen, keine Gesichter, und sie spricht mit niemandem außer dem Hub.
Nach einer Woche fällt sie niemandem mehr auf. Das ist die Absicht.
